Bewerbungs­portal

Für den gehobenen Polizeivollzugsdienst des Landes Nordrhein-Westfalen

Angehende Polizistin

Schulbildung & Berufserfahrung


Welche Schulbildung wird benötigt?

Um das Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung beginnen zu können, müssen Sie zum Zeitpunkt der Einstellung hierzu berechtigt sein. Der Zugang zum Bachelorstudiengang steht Ihnen offen bei Vorliegen des Abiturs bzw. der vollen Fachhochschulreife (schulischer und praktischer Teil) oder gemäß der Berufsbildungshochschulzugangsverordnung (BBHZVO) mit Ausbildung und Berufserfahrung (siehe unten).

Weiterhin muss jede Bewerberin/jeder Bewerber den Nachweis über sechs Jahre Englischunterricht ab Sekundarstufe 1 erbringen oder alternativ die Sprachkenntnisse der EU-Amtssprache Englisch mit Level B1 des gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen nachweisen.

Alle vorgenannten Voraussetzungen müssen zum Zeitpunkt der Einstellung vorliegen und nicht schon bei der Bewerbung.

Bewerbung mit Ausbildung und Berufserfahrung

Die Qualifikation nach BBHZVO ist unabhängig von der Schulbildung. Sie müssen allerdings eine der folgenden Voraussetzungen
(§2 - §4 BBHZVO) nachweisen:

§ 2 BBHZVO

  • Sie besitzen einen Meisterbrief im Handwerk, oder
  • Sie besitzen einen gleichwertigen Fortbildungsabschluss mit Prüfungsregelungen nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung, oder
  • Sie besitzen eine vergleichbare landesrechtlich geregelte Fortbildung für Berufe im Gesundheitswesen sowie der sozialpflegerischen und sozialpädagogischen Berufe, oder
  • Sie besitzen den Abschluss einer Fachschule entsprechend der Rahmenvereinbarung über Fachschulen der Kultusministerkonferenz, oder
  • Sie besitzen einen Abschluss einer sonstigen gleichwertigen bundes- oder landesrechtlich geregelten Aufstiegsfortbildung.

§ 3 BBHZVO

  • Sie haben eine mindestens zweijährige Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf absolviert und
  • Sie sind anschließend an die Ausbildung einer insgesamt mindestens dreijährigen Tätigkeit im erlernten oder in einem fachlich entsprechenden Beruf nachgegangen. Der Abschluss einer weiteren fachlich verwandten Berufsausbildung wird dabei als berufliche Tätigkeit angerechnet.
  • Eine mindestens hälftige Teilzeitbeschäftigung ist als berufliche Tätigkeit mit dem entsprechenden Anteil anzurechnen.

§ 4 BBHZVO

  • Sie haben eine mindestens zweijährige Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf absolviert und
  • Sie sind anschließend an die Ausbildung einer insgesamt mindestens dreijährigen Tätigkeit in anderen Berufen nachgegangen. Dieser Tätigkeit gleichgestellt sind beispielsweise die hauptverantwortliche und selbständige Führung eines Familienhaushalts, die Erziehung eines minderjährigen Kindes oder die Pflege eines Angehörigen.
  • Als berufliche Tätigkeit werden außerdem angerechnet: freiwilliger Wehrdienst, Bundesfreiwilligendienst, freiwilliges soziales Jahr, freiwilliges ökologisches Jahr, Tätigkeit als Entwicklungshelferin/ Entwicklungshelfer im Sinne des Entwicklungshelfergesetzes und der Abschluss einer weiteren mindestens zweijährigen Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf.

Sämtliche Beschäftigungsverhältnisse und Tätigkeiten müssen lückenlos durch Sie nachgewiesen werden.

In den Fällen des § 4 BBHZVO muss zunächst eine Zugangsprüfung abgelegt werden. Diese Prüfung wird durch die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW durchgeführt. Bewerben Sie sich auf normalem Wege bei uns, die Prüfung wird dann im weiteren Verlauf des Auswahlverfahrens stattfinden.

Informationen zur Zugangsprüfung an der FHöV NRW finden Sie unter:

https://www.elearning.fhoev.nrw.de/goto.php?target=cat_31&client_id=fhoev